Willkommen in Petershagen

Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege

Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

2024 | Außerordentliche Mitgliederversammlung

2024 | Außerordentliche Mitgliederversammlung Eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins der Ortsheimatpflege Petershagen e. V. findet statt am  Freitag, dem 24. Mai 2024, um 19:00 Uhr, im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus an der Meßlinger Straße.  Die Vereinsmitglieder erhalten eine postalische Einladung.   Zum

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2024 | Hans Möller-Porta: Das Erwachen der Bischöfe

2024 | Hans Möller-Porta: Das Erwachen der Bischöfe Hans Möller-Porta (1908-1962) Das Erwachen der Bischöfe (um 1955) In der Zeit von 1950-1964 nutzte die Künstlergruppe „Die Gorgonen“ die unteren Räume im Pallas des Schlosses Petershagen, darunter die ehemalige Schlossküche,

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2024 | Radexkursion von BUND und OHP

2024 | Entlang der Ösper mit BUND und OHP Wandel im Öspertal Von Kornelia Fieselmann Wenn die Ösper erzählen könnte, gäbe es viel zu berichten. Denn zu verschiedenen Epochen hat der Mensch immer wieder in ihr Bett und

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Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …

1429Der Name „Petershagen“. 1223. Wie lange sich der Name Huculvi für die Ansiedlung am Huculvihagen erhalten hat, läßt sich aus Urkunden der nächsten Jahrhunderte nicht nachweisen, da es an solchen für diesen Zeitraum völlig mangelt. Es scheint aber nach und nach eine Umbildung desselben vor sich gegangen zu sein. So tritt in einer Urkunde von 1223 ein Domherr Godeschalcus von Hucelud (-ui?) als Zeuge auf, und im folgenden Jahre wird ein Godescalcus de Hocelowe genannt; beide Gottschalks werden wohl ein und dieselbe Person gewesen sein. 1243, 1270 und 1280 heißt der Ort Hokelue, 1345 und 1370 Hoceleue. Zum letztenmale tritt uns der Name Hokelve in einer Urkunde vom 25. Mai 1429 als Bezeichnung für eine Person entgegen. Der jetzige Name Petershagen hängt mit der Erbauung des Schlosses zusammen, das diesen Namen erhielt, weil St. Petrus der Schutzheilige des Mindener Hochstifts war. An dieser Schutzpatronatschaft erinnern das alt- und neustädtische Siegel, wie auch das Wappen von Petershagen mit den beiden in Form eines Andreaskreuzes übereinandergelegten Schlüsseln. Den neuen Namen führte zunächst nur das bischöfliche Schloss, dann – wenn auch erst nach und nach – die im Laufe der Zeit zu seinen Füßen sich bildende Altstadt und endlich und im besonderen die etwa ein halbes Jahrhundert später von Bischof Gerhard II. angelegte Neustadt und Festung. Für kirchliche Verhältnisse freilich erhielt sich der alte Name, wie sich aus den genannten Urkunden von 1345 und 1370 ergibt, bis gegen die Mitte des 14. Jahrhunderts und darüber hinaus. (Daake 1923)
17991799 fand südwestlich von Petershagen ein Manöver statt. Die Wälder waren zu jener Zeit von Gehölzen entblößt. 1802 besaß das Heisterholz, der südliche Teil des Waldes, 3634 Morgen. Davon waren 2981 Morgen Blößen. Die Regierung tat alles, um die früheren Kriegsschäden im Land zu beseitigen. 1754 wies Friedrich der Große die Mindener Kriegs- und Domänenkammer an, für die Kultivierung des wüst liegenden Landes Sorge zu tragen. Die Truppenbesichtigung unter dem Oberkommandierenden Herzog Ferdinand von Braunschweig besaß einen ernsten Charakter. Man finanzierte sie durch Zuschläge zur Kontribution und griff auf die Vorspanndienste der Bauern zurück. Etwa 25.000 Soldaten nahmen an dem Manöver teil. Sie gehörten zu der seit 1796 in dieser Gegend stationierten Demarkationsarmee. Die preußischen Truppen bezogen am 25. Mai „auf dem Petershäger Holtze“ ein Lager, das sich von der Ziegelei (bei Morhoff) bis „unweit Kops Windmühle“ (auf der Tinniger Heide) erstreckte und beinahe an Eldagsen heranreichte. Der König musterte am 30. Mai das Korps, es folgten Übungen vom 31. Mai bis zum 2. Juni. Während der Manöver ritt der König häufig mit seinem Adjutanten durch den Ort, die Königin besuchte täglich das Lager. Ihre Bemühungen galten der Popularität beim Heer. Der Mindener Adel sowie die geistlichen und weltlichen Korporationen waren mit dem Anteil an Aufmerksamkeiten, die ihnen der König entgegenbrachte, wenig zufrieden. Eine hannöversche Offiziersdelegation, die aus über sieben Generälen bestand, wurde freundlich aufgenommen und täglich zum Mittagessen des Königs geladen, was die Eifersucht der preußischen Offiziere wach rief. (Stadtchronik)

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