Die Wunderquelle auf dem Hopfenberg

September 1753

Im Sommer des Jahres 1753 erfuhr die Mindener Regierung, dass auf dem Hopfenberg eine Heilquelle entdeckt worden sei. Durch den “Gebrauch des Gesundbrunnens” sei “ein lahmes Mädchen gesund geworden.” Ein Kommission nahm daraufhin am 17. August 1753 die Zeugenaussagen zur angeblich wundersamen Wirkung der Heilquelle auf. Es schloss sich eine umfangreiche Untersuchung durch die preußische Regierung am 4. September 1753 an.

Im Jahr 2004 fand man bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Gelände der Weserresidenz die eichenen Holzwasserleitungen dieser Quellenanlage. Sie wurden an ein Fachmuseum “verschenkt”. Von “Amts wegen” lag die Idee, die Exponate in Petershagen zu präsentieren, wohl gar zu fern. Damit reihen sie sich in die lange Liste der Ausstellungsstücke ein, die für unsere Region verloren gegangen sind. (MT 16.07.2004) (Jac)