Willkommen in Petershagen
Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege
Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.
2026 | Abendmusik in der Petrikirche
2026 | Geistliche Abendmusik in der Petrikirche 4. April 2026 | 18 Uhr Petrikirche Petershagen Geistliche Abendmusik Heike Scholl-Braun | Sopran Uwe Jacobsen | Orgel Werke von Buxtehude, Bach und Pärt Eintritt frei *** Geistliche Abendmusik in der Petrikirche Petershagen Am 4. April 2026 um 18 Uhr erklingt in
2026 | Axel Plath – Petershagen 1955 | Der Film
2026 | AUSVERKAUFT – Axel Plath – Petershagen 1955 | Der Film Der Kunsterzieher Axel Plath (1905-1962) regte vor über 70 Jahren die Anfertigung des Petershäger Heimatfilms an.Bei der Präsentation im FriedEL sind Angehörige der Kinder- und Enkelgeneration anwesend. AUSVERKAUFTFriedEl – Kultur- und Begegnungszentrum Eldagsen 28. März 2026 |
2026 | Mitgliederversammlung 2026
2026 | Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung des Vereins der Ortsheimatpflege Petershagen findet in diesem Jahr am Mittwoch, dem 15. April 2026, um 19:00 Uhr, im Paul Gerhardt-Gemeindehaus an der Meßlinger Straße statt. Die Vereinsmitglieder erhalten eine Einladung per Post oder E-Mail.
2026 | Fotoalbum – „Polendörfer“
2026 | Buchvorstellung – Das Leben in den „Polendörfern“ Fotoimpressionen aus den Veranstaltungen der Ortsheimatpflege Petershagen am 13. und 22. Februar 2026 im Alten Amtsgericht. Fachvortrag und Lesung mit Sonja von Behrens, Dr. Christoph Andreas Marx, Susanne Burgschweiger und Herbert Marowsky.
Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …1709 Über den 1698 erstmals erwähnten zweiten Mindener Postmeister David Coudelans heißt es in der „Specification der sämtlichen Königlichen Post-Meister (Post- Schreiber) Post-Verwalter und Post-Warter in und außerhalb der Königlichen Landen“ vom 4. April 1709 unter „Cours nach Cleve und Arnheim“: „Minden. David Coudelans / Secretar und Post-Meister / Post- Schreiber“. Wann Coudelans Postmeister geworden ist, ist unbekannt. Er war es jedenfalls schon vor 1698. Vermutlich wurde er nach Albrecht Schröders Tod dessen unmittelbarer Nachfolger. Postmeister Coudelans und seine gleichnamigen Verwandten waren gebürtige Franzosen. (Neumann 1965) 1808 Am 4. April 1808 stieg die Weser in Petershagen so hoch an, daß man auf der Hauptstraße Kahn fahren konnte. (Grossmann 1944) 1835 Friedrich Eberhard Vormbaum (1835-1893). Am 15. November 1893 starb zu Münster i. W. der Oberregierungsrat Dr. Eberhard Vormbaum. Geboren am 4. April 1835 in Petershagen, wurde er nach Absolvierung seiner juristischen Studien im Jahre 1865 als Assessor der Regierung zu Danzig überwiesen. Von 1867 ab verwaltete er als Landrat den Kreis Neustadt W. Pr., bis er 1879 als Regierungsrat nach Lüneburg versetzt wurde. Im Jahre 1885 siedelte er als Oberregierungsrat nach Aurich über und im Jahre 1889 in gleicher Eigenschaft nach Münster i. W., wo ihm das Dezernat für das Schulwesen übertragen wurde. (Mitteilungen der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte) 1945 Aus der Zeit der Polendörfer. Hier an der Weser waren in den ländlichen Gebieten kaum Häuser zerstört. Zudem gab es in den Gebäuden genügend große Räume. Somit war sichergestellt, dass für Sammeleinrichtungen wie Gemeinschaftsküche und Duschräume sowie für die Lagerverwaltung, Polizei und Gefängnis, Feuerwehren, Schulen und eine Krankenstation genügend Platz vorhanden war. Wenn man von der Sprengung der Brücken über die Weser und den Mittellandkanal am 4. April 1945 absieht, war die Infrastruktur in dem Gebiet um das und im Amt Windheim zu Lahde über das Kriegsende hinaus intakt geblieben, sodass verkehrstechnische Probleme insgesamt gering waren. (Von Behrens 2004) 1945 Die Fähre Petershagen war von deutschen Pionieren am 4. April gesprengt worden, so daß sie anschließend nicht mehr zu benutzen war. Auf die Bitte des Fährmanns Gieseking hin waren tragende Teile des Schiffskörpers nicht zerstört worden. Allerdings wurde durch die Sprengung das Fährhaus beschädigt. Auch das nördlich davon gelegene „Koppelhaus“ hatte Schaden erlitten, als am rechten Weserufer gelagertes Pioniergerät, dar unter auch Pontonteile, gesprengt worden waren. (Textauszug: Kleinebenne, Kriegstage in Petershagen, 1994, S. 210)
Heimat Westfalen
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift „Heimat Westfalen“.
