Willkommen in Petershagen

Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege

Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

2026 | Weitere Veranstaltung über das Leben in den „Polendörfern“

2026 | Weitere Veranstaltung über das Leben in den „Polendörfern“ Aufgrund des großen Interesses bieten wir kurzfristig eine weitere Veranstaltung an.  Buchvorstellung mit Fachvortrag, Lesung und Zeitzeugeninterview  Altes Amtsgericht Petershagen  Sonntag, 22. Februar 2026 | 16 Uhr Das Leben in den „Polendörfern“  Ausführende Sonja von Behrens (Fachvortrag) Dr. Christoph Andreas Marx (Sprecher) Herbert

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2026 | Überwältigendes Interesse an den „Polendörfern“

2026 | Überwältigendes Interesse an den „Polendörfern“ Das überwältigende Interesse an unserer Buchvorstellung hat uns sehr gefreut!  Zugleich bedauern wir es sehr, dass Gäste aufgrund des vollständig belegten Saales nicht teilnehmen konnten. Wir haben mit einem derart großen Zuspruch im Vergleich zu vorausgegangenen Lesungen nicht gerechnet.  Es befinden

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2026 | Buchvorstellung – Sonja von Behrens: Das Leben in den „Polendörfern“

2026 | Sonja von Behrens: Das Leben in den „Polendörfern“ Die sogenannten „Polendörfer“ prägten von 1945-1949 die Nachkriegszeit in unserer Region.Sonja von Behrens nähert sich diesem Kapitel regionaler Geschichte mit Zeitzeugeninterviews und historischer Sorgfalt. Buchvorstellung Historisches Jahrbuch Petershagen Band 11 | 2025  Sonja von Behrens Das Leben in den „Polendörfern“ 

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2026 | Zoltan Székessy – Genius der Zeit

2026 | Zoltan Székessy (1899-1968) – Genius der Zeit (1954) Die Skulptur „Genius der Zeit“ des Düsseldorfer Bildhauers Zoltan Székessy (1899-1968) prägt seit 1954 das Stadtbild am Gebäude der ehemaligen Stadtsparkasse am Kleinen Domhof in Minden. Die etwa drei Meter hohe Bronzeplastik zeigt einen Jüngling mit Stundenglas, der symbolisch für

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Altes Amtsgericht Petershagen
Sonntag, 22. Februar 2026 | 16 Uhr

Buchvorstellung
mit Autorenlesung, Dialogen und Zeitzeugeninterview

Ausführende
Sonja von Behrens (Fachvortrag)
Dr. Christoph Andreas Marx (Sprecher)
Herbert Marowsky (Zeitzeuge)

Eintritt frei

Der Einlass erfolgt ab 15:30 Uhr in der Reihenfolge des Erscheinens, solange Plätze verfügbar sind. 

Eine Veranstaltung der Ortsheimatpflege Petershagen in Zusammenarbeit mit: Kulturgemeinschaft Petershagen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen, Trägerkreis ehemalige Synagoge Petershagen.

Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …

1646Der aus einfachen Verhältnissen stammende Julius Schmidt, geboren 1618 in Celle, seit 1637 an der Universität Rostock immatrikuliert, 1644 von der Universität Rinteln zum Magister promoviert, war seit 1643 Regimentsprediger und Beichtvater der schwedischen Generale von Zebeltitz und Steenbock. In seinem im Original verschollenen, aber von Schlichthaber zitierten Lebenslauf schreibt er: „Am Ende des 1645. und am Anfang des 1646. Jahres fiengen Herr Cancellarius Bessel und Colleges an, es zu treiben, dass ich in Petershagen Pastor ord[inarius] werden sollte.“ Julius Schmidt wurde dann „von Cancellano Besseln nomine Regiae Majestatis Suecise“ nach einer„auf Anrathen des Cancellarii Bessel“ erfolgten Gastpredigt als Pastor primarius in Petershagen eingeführt. Am 25. Februar 1646 trat er dort seinen Dienst an. Am 28. Juli 1647 wurde der Kanzler Dr. Bessel Pate beim zweiten Sohn des Ehenaares Schmidt. 
1923Die Bahnen haben in den Nachkriegsjahren jedoch nicht nur mit Schwarzhandel, Schwarzfahrten und der Inflation in ihren Tarifen zu kämpfen, sondern sind dazu durch Kohlemangel infolge von alliierter Ruhrbesetzung und dem Aufruf der Reichsregierung zu passivem Widerstand schwer getroffen. Der Kreisbahnvorstand am 23. Februar 1923 an den Regierungspräsidenten in Minden: „Da die Zufuhr von westfälischer Kohle vollständig ins Stocken gekommen ist, und Kohlemangel bei den Mindener Kreisbahnen droht, beabsichtigen wir, von Sonntag, den 25. d. Mts., ab den Personenverkehr an Sonn- und Festtagen bis auf weiteres einzustellen, damit wir in der Lage sind, an Werktagen die für die Arbeiterbeförderung und den Güterverkehr erforderlichen Züge weiter aufrecht zu erhalten.“ Eine Aktennotiz bestätigt diese Maßnahme: „Ab 25. Februar d. J. wird der gesamte Personenverkehr an Sonn- und Festtagen bis auf weiteres auf allen Strecken eingestellt“ (Schütte 1990) 

Heimat Westfalen
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift „Heimat Westfalen“.