Willkommen in Petershagen

Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege

Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

2026 | 375 Jahre Reformierte Gemeinde

2026 | 375 Jahre Reformierte Gemeinde 375 Jahre Reformierte Gemeinde – Festgottesdienst im Schloss Petershagen Petershagen, Juni 2026 – Die Evangelisch-reformierte Petri-Kirchengemeinde Minden feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 375 Jahre Geschichte, die unmittelbar in Petershagen beginnen. Gründung im Schloss Petershagen (1651) Nach dem Westfälischen Frieden kam

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2026 | Sonja von Behrens – Das Leben in den „Polendörfern“

2026 | Sonja von Behrens | das Leben in den „Polendörfern“ Buchvorstellung mit Fachvortrag, Lesung und Zeitzeugeninterview  Alte Schule Wietersheim Unterdorf 9 Sonntag, 19. April 2026 | 16 Uhr Das Leben in den „Polendörfern“  Ausführende Sonja von Behrens (Fachvortrag) Dr. Christoph Andreas Marx (Sprecher) Herbert Marowsky (Zeitzeuge) Susanne Burgschweiger (Querflöte) Voranmeldungen erwünschtH. Marowsky: 0170-3545004Mail: afas.wietersheim@gmail.comwww.alte-schule-wietersheim

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2026 | Mitgliederversammlung 2026

2026 | Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung des Vereins der Ortsheimatpflege Petershagen findet in diesem Jahr am  Mittwoch, dem 15. April 2026, um 19:00 Uhr, im Paul Gerhardt-Gemeindehaus an der Meßlinger Straße statt.  Die Vereinsmitglieder erhalten eine Einladung per Post oder E-Mail. 

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Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …

1740Am 31. Mai 1740 starb König Friedrich Wilhelm I., und am 30. Juni feierte man in Petershagen deshalb einen Trauergottesdienst. Niemand der Anwesenden hätte wohl daran gedacht, dass der Nachfolger Friedrich II. noch am Ende des Jahres mit der von seinem Vater aufgebauten Armee ins Feld ziehen würde, um Schlesien zu erobern. (Grossmann, Chronik, 1944)
1946Am 30. Juni 1946 gab es über 2800 Katholiken in den 35 zur Gemeinde gehörenden Dörfern. Das Bonifatiuswerk schickte daher die erste Seelsorgehelferin nach Petershagen: Fräulein Anni Kemner aus Haltern. Seit Ostern hatte Petershagen auch einen katholischen Lehrer: Georg Hollert aus Schlesien. (Falke, Geschichte, 1986, S. 33)
1974
Der letzte Internatsschüler verlässt die Schule. Als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlingsschüler aus den Ostgebieten war es 1949 gegründet worden. Schon bald nach 1950 hatte es mehr als 60 Schüler und stellte damit über ein Drittel der Gesamtschülerzahl des damaligen Aufbaugymnasiums! Der Bau der Berliner Mauer brachte 1961 eine entscheidende Wende für die Internatsgeschichte: der Flüchtlingsstrom von „drüben“ wurde abgeschnitten, der eigentliche Zweck des Heims dadurch hinfällig. Im Sommer 1970 wurde es offiziell aufgegeben. Herr Brasche und seine Frau, die schon Ostern 1957 die Leitung übernommen hatten, führten das „Restinternat“ jedoch noch bis zum 30.6.74, als der letzte Internatler die Schule verließ, auf privater Basis weiter. – Jetzt existiert das Internat nur noch in der Erinnerung und auf Photos; und mit seinem Abbruch in diesem Frühjahr ist ein Stückchen Petershäger Schulgeschichte unwiderruflich zu Ende gegangen.
1983Die Einwohnerzahl der Stadt Petershagen betrug am 30. Juni 1983 2.365. Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von 112 Einwohnern pro qkm.
1988Aufführung der Plattdeutsch-AG: „Medewatt“. Die Plattdeutsch-AG bereitet schon seit Monaten ihre erste große Theaterveranstaltung – einen Dreiakter – vor. Auch alle die, welche nur des „Hochdeutschen mächtig sind“, sind herzlich eingeladen. (Kontakte 6/1988)
2011Der Bau-, Planungs- und Umweltausschusses tagt am Donnerstag, 30. Juni, ab 17 Uhr im Rathaus Lahde. Ein Thema sind Pläne für eine Weserinsel in Petershagen. Ein Teil des Weserufers zwischen der alten Fährstelle und dem Stauwehr soll renaturiert werden. Dabei kann ein Badestrand mit Weserinsel angelegt werden.
2012Die Film-AG des Städtischen Gymnasiums Petershagen erringt den zweiten Platz auf Landesebene beim Mal- und Kurzfilm-Wettbewerb der Volksbanken. „Der Backwettbewerb“ lautet der Titel des Kurzfilms, den die Schüler der Klasse 6e selbst geschrieben, gedreht und produzierten. Zum Inhalt: An der Schule von Max findet ein Backwettbewerb statt. Till, Max‘ Erzfeind, macht sofort klar, dass er diesen Wettbewerb gewinnen will.

Heimat Westfalen
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift „Heimat Westfalen“.