Willkommen in Petershagen

Heimatpflege Petershagen
Menschen – Spuren – Wege

Wir widmen uns der Erschließung der Ortsgeschichte, dem schriftlichen Festhalten von Ereignissen, dem Naturschutz, der beratenden Teilnahme in örtlichen Gremien sowie dem Sammeln, Bewahren und Veröffentlichen von Zeugnissen des vergangenen und gegenwärtigen Lebens. In der Form eines allgemeinnützigen und eingetragenen Vereins ist die Ortsheimatpflege offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

2026 | Buchvorstellung – Sonja von Behrens: Das Leben in den „Polendörfern“

2026 | Sonja von Behrens: Das Leben in den „Polendörfern“ Die sogenannten „Polendörfer“ prägten von 1945-1949 die Nachkriegszeit in unserer Region.Sonja von Behrens nähert sich diesem Kapitel regionaler Geschichte mit Zeitzeugeninterviews und historischer Sorgfalt. Buchvorstellung Historisches Jahrbuch Petershagen Band 11 | 2025  Sonja von Behrens Das Leben in den „Polendörfern“ 

Weiterlesen »

2026 | Zoltan Székessy – Genius der Zeit

2026 | Zoltan Székessy (1899-1968) – Genius der Zeit (1954) Die Skulptur „Genius der Zeit“ des Düsseldorfer Bildhauers Zoltan Székessy (1899-1968) prägt seit 1954 das Stadtbild am Gebäude der ehemaligen Stadtsparkasse am Kleinen Domhof in Minden. Die etwa drei Meter hohe Bronzeplastik zeigt einen Jüngling mit Stundenglas, der symbolisch für

Weiterlesen »

2026 | Axel Plath – Petershagen 1955 | Der Film

2026 | Axel Plath – Petershagen 1955 | Der Film Der Kunsterzieher Axel Plath  (1905-1962) regte vor über 70 Jahren die Anfertigung des Petershäger Heimatfilms an.Bei der Präsentation im FriedEL sind Angehörige der Kinder- und Enkelgeneration anwesend. FriedEl – Kultur- und Begegnungszentrum Eldagsen28. März 2026 | 19 Uhr

Weiterlesen »

2025 | Weihnachtsfeier der Ortsheimatpflege

2025 | Weihnachtsfeier der Ortsheimatpflege Petershagen 12. Dezember 2025 | 18 Uhr  Weihnachtsfeier des Vereins der Ortsheimatpflege Petershagen e.V. … Klönschnack und Leckereien … Lieder und Geschichten … natürlich nur aus Petershagen Unsere Vereinsmitglieder erhalten in Kürze eine Mail mit weiteren Informationen zu unserer Traditionsfeier. 

Weiterlesen »

Altes Amtsgericht Petershagen
Freitag, 13. Februar 2026 | 19 Uhr

Buchvorstellung
mit Autorenlesung, Dialogen und Zeitzeugeninterview

Ausführende
Sonja von Behrens (Fachvortrag)
Dr. Christoph Andreas Marx (Lektor)
Herbert Marowsky (Zeitzeuge)
Susanne Burgschweiger (Querflöte)

Eintritt frei

Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr in der Reihenfolge des Erscheinens, solange Plätze verfügbar sind. 

Eine Veranstaltung der Ortsheimatpflege Petershagen in Zusammenarbeit mit: Kulturgemeinschaft Petershagen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen, Trägerkreis ehemalige Synagoge Petershagen.

Kalenderblätter
Am gleichen Tag in Petershagen …

1705Der Brand der Neustadt im Jahre 1705. Am Sonntag, dem 8. Februar 1705 vernichtete eine gewaltige Feuersbrunst einen großen Teil der Neustadt Petershagens. Durch die „Unachtsamkeit eines gottlosen Weibes, die Bähringsche genannt, die auf diesen heiligen Morgen gebacken und Flachs auf dem Ofen hatte liegen gehabt“, entstand um 5 Uhr morgens ein großer Brand, durch den in kurzer Zeit von den 175 Häusern der Neustadt 112 in Schutt und Asche gelegt wurden. Der ganze Straßenzug von der Ösper bis zum Amt brannte damals ab. Nur die Kirche und das Eckhaus am Markt blieben verschont. Von den Öffentlichen Gebäuden fielen neben der Küsterei und der Schule auch das Neustädter Rathaus den Flammen zum Opfer. Damit gingen leider auch sehr viele Akten und Urkunden aus alter Zeit verloren.
1929Als in der Nacht zum 9.2.1929 ein Dachstuhlbrand in der Aufbauschule ausbrach, waren diese schlechten Wasserverhältnisse – eine Wasserleitung, aus der Löschwasser hätte entnommen werden können, existierte in der Stadt außerdem noch nicht – und die Winterkälte, durch die das Wasser der nahen Ösper gefroren war, die Ursache dafür, daß erst die Mindener Feuerwehr mit ihrer Motorspritze in der Lage war, mit dem aus den Deichmühlenteichen herangeführten Wasser den Brand zu löschen. Das Dachgeschoß und das Obergeschoß brannten Vollständig aus, aber auch die beiden unteren Stockwerke waren so in Mitleidenschaft gezogen, daß sie in diesem Zustand nicht weiterbenutzt werden konnten . Lehrern und Schülern war es allerdings gelungen, aus diesen beiden Etagen das Inventar und die Sammlungen zu retten und in den damals unbenutzten Räumen des Internatsgebäudes sicherzustellen. Wenige Tage nach dem Brand wurde der Unterricht wieder aufgenommen, und zwar wurden bis zur Wiederherstellung des Schulgebäudes 2 Klassen im alten Bürgermeisteramt, 2 im Gemeindehaus und 2 im Internatsgebäude unterrichtet. Der Wiederaufbau wurde sofort im Frühjahr begonnen und brachte einige Verbesserungen: Der Zeichensaal wurde im Dachgeschoß eingerichtet, an der Stelle des früheren Zeichensaales im Obergeschoß ein Biologieraum. Der Physikübungsraum wurde durch Einbeziehung eines Teils des Flurs vergrößert, und Aula und Musikraum wurden so gestaltet, daß sie für besondere Gelegenheiten zu einem Raum verbunden werden konnten. Ferner erhielt die Physik neues Gestühl, und die naturwissenschaftlichen Sammlungen wurden verbessert. Außerdem wurden die veralteten Öfen durch eine Zentralheizung ersetzt, und schließlich veränderte sich auch das äußere Bild des gesamten Gebäudes durch ein neues Ziegeldach, eine größere Eingangstür und zwei große Fenster an der Südseite. (Karl-Wolfgang Fischer: 50 Jahre Gymnasium Petershagen)
1929Die Aula der Aufbauschule fällt einem Brand zum Opfer. Das Dachgeschoss und die beiden oberen Stockwerke des Seminars werden zerstört.

Heimat Westfalen
Hier geht es zur aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift „Heimat Westfalen“.