2021 | Siebenmal Petershagen

In Arbeit

Siebenmal Petershagen

Dietrich Kloth (November 2021)

Den Ortsnamen Petershagen gäbe es in den preußischen Provinzen genau siebenmal, so wurde es noch zu Kaisers Zeiten den Kindern im Schulunterriecht vermittelt. Wo aber befinden sich diese „Sieben“ und waren es vielleicht einst sogar mehr? Eine kleine Spurensuche.

Westfalen

1) „Unser“ Petershagen
http://www.petershoagen.de (sic! zuletzt aufgerufen am 23.11.2021)

Brandenburg

2) Petershagen (Eggersdorf)
https://doppeldorf.de (zuletzt aufgerufen am 23.11.2021)
3) Petershagen (Lebuser Hochfläche)
https://www.amt-lebus.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=27443 (zuletzt aufgerufen am 23.11.2021)

Pommern

4) Petershagen (Uckermark), heute: Gemeinde Casekow, Amt Gartz (Oder), Brandenburg.
https://www.gartz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18337

5) Petershagen (bei Moitzelfitz), 1895: Regierungsbezirk Köslin, Kreis Kolberg-Körlin; heute: Powalice (Sławoborze), Woiwodschaft Westpommern, Polen.

6) Petershagen, 1895: Regierungsbezirk Köslin, Kreis Schlawe; heute: Pęciszewko, Woiwodschaft Westpommern, Polen.

Ostpreußen:
7) Petershagen (Eylau), 1895: Regierungsbezirk Königsberg, Kreis Preußisch Eylau; heute: Gmina Górowo Iławeckie, Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen.

Westpreußen:
8) Petershagen (Danzig), 1895: Regierungsbezirk Westpreußen, Kreis Marienburg; heute: Żelichowo; Woiwodschaft Pommern; Polen.

Außerdem:
9) Petershagen (ab 1739 Vorsalz genannt), 1895: Provinz Hannover, Regierungsbezirk Hildesheim, Kreis Goslar; heute: Ortsteil der kreisfreien Stadt Salzgitter in Niedersachsen.

Und außerhalb Preußens?

10) Petershagen, 1805 gegründete Kolonie Molotschna, Molotschansk (Halbstadt), Schwarzmeergebiet, Ukraine; die 20 mennonitischen Gründerfamilien stammten aus den westpreußischen Regierungsbezirken Danzig, Elbing und Marienburg; heute: Petrowskoje.