Am 20. April 1798 wurde das fertige Denkmal zum Andenken des Westermann aufgerichtet auf dem Altstädter Kirchhofe. Über das Monument und das damit verbundene Legat von 220 rt ist eine Urkunde angefertiget, so bei den Kirchenacten liegt. Es ist darin unter andern bestimmt, daß auf den beyden leergebliebenen Seiten Tafeln des Monuments niemals irgend jemanden ein Gedächtsniß eingegraben werden darf, es sey denn, daß das Publikum selbst durch freywillige Zusammenbringu ng einer solchen Summe Geldes, wodurch das Legat verdoppelt oder wenigstens auf 400 rt gebracht werden könnte, dafür entschiede. Die Zinsen des gestifteten Legats sollen zum Besten der Armuth oder der hiesigen Schule verwandt, jedoch so oft das Monument einer Reparatur oder eines Anstrichs bedürfen sollte, vorab zu diesem Behuf verwandt werden. (Heinenberg 1930)